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Über mich

Über Mich

Mein Name ist Maurice Bösing. Nach einem schweren Schicksalsschlag, bei dem ich mein Augenlicht verlor, musste ich mein Leben völlig neu aufbauen und habe dabei erfahren, wie wichtig Unterstützung, Zusammenhalt und Mut sind. Heute arbeite ich als Physiotherapeut und setze mich mit ganzem Herzen für Menschen mit Handicap ein, weil ich ihre Herausforderungen aus eigener Erfahrung kenne. Mein Ziel ist es, Barrieren abzubauen, Teilhabe zu fördern und Betroffenen Hoffnung sowie Perspektiven zu geben. Ich lade Sie herzlich ein, mehr über meine Geschichte und die Arbeit unseres Vereins zu erfahren.

Frühe Jahre uns Ausbildung

Meine Kindheit und Jugend in Frankreich waren geprägt von Neugier, Wissensdurst und Lernfreude. Schon in jungen Jahren faszinierte mich der menschliche Körper, und ich wusste, dass ich später einen Beruf ausüben wollte, in dem ich anderen Menschen helfen kann. Die Ausbildung zum Physiotherapeuten war der erste wichtige Schritt auf diesem Weg.

Während meiner Ausbildungszeit lernte ich verschiedene Techniken und Behandlungsmethoden der Physiotherapie kennen. Besonders beeindruckte mich die Möglichkeit, Menschen dabei zu unterstützen, ihre Beweglichkeit zu verbessern, Schmerzen zu lindern und ihre Lebensqualität zurückzugewinnen. Diese Erfahrungen bestärkten mich in meiner Berufswahl und weckten den Wunsch, mein Wissen weiter zu vertiefen.

Volksparkfest Marl, 03.10.2025, UMH sammelt Spenden für das Krankenhaus in Kinshasa und backt Waffeln und flechtet Haarsträhnen.

Studium und Unfall

Das Medizinstudium an der Universität Lyon eröffnete mir neue Perspektiven und brachte mich meinem Traum näher, Chirurg im Bereich der Sportmedizin zu werden. Die Studienjahre waren intensiv, anspruchsvoll und gleichzeitig sehr erfüllend. Ich arbeitete mit großer Motivation an meinen Zielen und freute mich auf die Zukunft.

Doch im Jahr 1997 änderte sich mein Leben schlagartig. Der schwere Unfall, bei dem ich meine Verlobte verlor und selbst mein Augenlicht einbüßte, stellte einen tiefen Einschnitt in meinem Leben dar. Die körperlichen Folgen, die Trauer und die psychischen Belastungen waren Herausforderungen, auf die mich nichts hätte vorbereiten können. Von einem Tag auf den anderen musste ich lernen, mit einer völlig neuen Lebenssituation umzugehen.

Neuanfang und beruflicher Werdegang

Nach dem Unfall begann ein langer und oft schwieriger Weg zurück ins Leben. Viele alltägliche Dinge mussten neu erlernt werden. Gleichzeitig galt es, die seelischen Folgen des Erlebten zu verarbeiten und neue Perspektiven zu entwickeln.

Mit der Unterstützung meiner Familie und meiner Freunde fand ich die Kraft, Schritt für Schritt wieder nach vorne zu blicken. Ich entschloss mich, meine Ausbildung zum Physiotherapeuten abzuschließen und meinen beruflichen Weg fortzusetzen. Diese Entscheidung gab meinem Leben neue Struktur und neue Ziele.

Heute arbeite ich in einer Praxis in Marl. Dort kann ich nicht nur mein fachliches Wissen einsetzen, sondern auch meine persönlichen Erfahrungen weitergeben. Viele Menschen schätzen den Umstand, dass ich ihre Herausforderungen nicht nur aus beruflicher Sicht verstehe, sondern auch aus eigener Erfahrung nachvollziehen kann.

Engagement für Menschen mit Handicap

Meine persönlichen Erfahrungen haben mir gezeigt, wie wichtig Unterstützung, Verständnis und Chancengleichheit sind. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwierig es sein kann, Hilfe zu finden oder sich in einer Gesellschaft zurechtzufinden, die die Bedürfnisse von Menschen mit Handicap nicht immer ausreichend berücksichtigt.

Deshalb engagiere ich mich für Menschen mit Behinderungen und setze mich für ihre Interessen ein. Mein Ziel ist es, Betroffenen Mut zu machen, sie auf ihrem Weg zu begleiten und dazu beizutragen, Barrieren abzubauen. Jeder Mensch sollte die Möglichkeit haben, selbstbestimmt zu leben und gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Ausblick und Hoffnung

Meine Geschichte ist noch lange nicht zu Ende. Jeden Tag lerne ich dazu und entdecke neue Möglichkeiten, Menschen zu unterstützen und positive Veränderungen anzustoßen. Es gibt weiterhin viel zu tun, doch ich bin fest entschlossen, meinen Beitrag zu leisten.

Ich hoffe, dass meine Erfahrungen und mein Engagement dazu beitragen, das Verständnis für Menschen mit Handicap zu stärken und ihre Lebenssituation nachhaltig zu verbessern. Gemeinsam können wir eine Gesellschaft schaffen, in der Vielfalt als Bereicherung verstanden wird und niemand aufgrund einer Behinderung ausgegrenzt wird.

Abschließend möchte ich sagen, dass das Leben trotz aller Herausforderungen und Rückschläge immer wieder neue Chancen und Möglichkeiten bietet. Es ist wichtig, den Mut nicht zu verlieren und an die eigenen Fähigkeiten zu glauben. Mit Unterstützung, Zusammenhalt und einem starken Willen lassen sich selbst schwierige Wege erfolgreich meistern.

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Maurice Bösing - Vorsitzender des UMH

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